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Mittelhochdeutsch im Nibelungenmuseum Worms

19.08.2019

Neues Lehrmaterial für die Sekundarstufe 2 erweitert das pädagogische Programm von "museum live".

Nibelungenmuseum  Worms (Foto: Stefan Blume) 
Nibelungenmuseum Worms (Foto: Stefan Blume)

Neues Unterrichtsmaterial online

Unsere Sprache befindet sich im Wandel – und das schon seit dem frühen Mittelalter. Dem linguistischen Phänomen des Sprachwandels ab dem Jahr 1050 widmet sich ein neues Unterrichtsmaterial, welches das Nibelungenmuseum Worms Lehrern ab sofort online zur Verfügung stellt. Im Mittelpunkt steht hierbei die Entstehung und Entwicklung der Sprachstufe Mittelhochdeutsch, die zirka ab dem Jahr 1050 in Mittel- und Süddeutschland entstanden ist. Mit dem neuen Lehrmaterial können sich Lehrer und Schulklassen auf einen Museumsbesuch, ein Seminar oder einen Workshop von „museum live“, dem museumspädagogischen Angebot der Wormser Museen, vorbereiten. 

 

Entstehung des Mittelhochdeutschen   

Sprache stellt immer ein Spiegelbild der jeweiligen Epoche dar. Auf sie wirken politische, soziale und gesellschaftliche Faktoren ein, die letzten Endes zur Sprachentwicklung beitragen. Diesem Phänomen im Zeitraum von 1050 bis 1350 – der Sprachstufe des Mittelhochdeutschen – widmet sich das neue Lehrangebot des Nibelungenmuseum Worms. Das Unterrichtsprogramm zeigt die Entstehung des Mittelhochdeutschen aus den beiden Lautverschiebungen heraus, durch die deutlich die Grenzen zweier Sprachstufen markiert werden. Konkrete Text- und Hörbeispiele bieten Schülern die Möglichkeit, die verschiedenen Entwicklungsstadien in der Praxis anzuwenden und zu verstehen. Das Angebot wird für Schüler der Oberstufe empfohlen. Die Arbeit ist im Rahmen des Freiwiliigen Sozialen Jahr Kultur im Nibelungenmuseum Worms von Alica Störmer in Kooperation mit Dr. Ellen Bender entstanden.

Service:

In der Rubrik „Workshops“ auf www.nibelungenmuseum.destehen die Unterlagen kostenlos zur Verfügung. Fragen zur Buchung eines museumspädagogischen Programms und dem Lehrmaterial beantwortet das Team der Museumsvermittlung untermuseumsvermittlung@worms.de.

Quelle: Stadt Worms / Kultur und Veranstaltungs GmnH