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"Kriemhilds Rosengarten" siegt bei Wettbewerb

20.02.2019

Worms ist mit dem Konzept für "Kriemhilds Rosengarten" unter den Siegern des Wettbewerbs "Tourismus mit Profil" und erhält 150.000 Euro für die Realisierung.

Wo heute an der Rheinpromenade noch die Überreste des ehemaligen Schifffahrtsdenkmals stehen, soll dank des Preisgeldes "Kriemhilds Rosengarten" erblühen. 
Wo heute an der Rheinpromenade noch die Überreste des ehemaligen Schifffahrtsdenkmals stehen, soll dank des Preisgeldes "Kriemhilds Rosengarten" erblühen.
Ein Labyrinth aus duftenden Rosen nach einem Konzept von Eichfelder ist nur ein Bestanteil von "Kriemhilds Rosengarten". Herzstück ist eine Multimedia-Installation zum Thema Nibelungen nach einer Idee von Sascha Kaiser, Geschäftsführer der Kultur und Veranstaltungs GmbH. Das Gesamtkonzept hat die Tourist Info Worms unter der Federführung von deren Leiter Bernd Leitner entwickelt. 
Ein Labyrinth aus duftenden Rosen nach einem Konzept von Eichfelder ist nur ein Bestanteil von "Kriemhilds Rosengarten". Herzstück ist eine Multimedia-Installation zum Thema Nibelungen nach einer Idee von Sascha Kaiser, Geschäftsführer der Kultur und Veranstaltungs GmbH. Das Gesamtkonzept hat die Tourist Info Worms unter der Federführung von deren Leiter Bernd Leitner entwickelt.

Stadt erhält 150.000 Euro Förderung

Mit „Kriemhilds Rosengarten“ hatte sich die Stadt Worms (Bereich 7 - Stadtentwicklung) für den Wettbewerb des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) beworben. 13 Städte und Gemeinden erhalten jeweils bis zu 150.000 Euro Förderung zur Umsetzung ihres jeweiligen Projekts. Das Ministerium gab nun heute die Gewinner bekannt. Die Stadt Worms erhält 150.000 Euro für die Realisierung von „Kriemhilds Rosengarten“, einem Konzept des Wormser Kreativisten Eichfelder.

„Ich freue mich über den Preis und die damit verbundene Anerkennung und bin stolz, dass wir mit Eichfelder einen kreativen und ambitionierten Designer gewinnen konnten, der Historie und Moderne derart geschickt zusammenführt“, betont Oberbürgermeister Michael Kissel.

Nächsten Schritte bereits geplant

Zuallererst seien nun intensive Prüfungen der Örtlichkeit und enge Abstimmungsgespräche mit der Nachbarschaft des geplanten Rosengartens vonnöten. „Wir haben deshalb unverzüglich ein Gespräch anberaumt“, so der Stadtchef.

Entstehen soll „Kriemhilds Rosengarten“ an der Rheinpromenade zwischen Hagendenkmal und der Zufahrt zum Wormser Ruderclub Blau-Weiß. An der Stelle liegt momentan noch die Fläche des ehemaligen Schifffahrtsdenkmals brach. Der einstmals dort installierte Schiffsmast musste vor Jahren entfernt werden. 

„Mit der Umsetzung des Projekts Rosengarten würde auch der Ruderclub tangiert, doch Eichfelder hat auch dazu bereits einen Vorschlag für den Verein erarbeitet, den wir nun gemeinsam besprechen wollen“, erläutert OB Kissel.

Eichfelders Idee geht auf das "Rosengartenlied" zurück

Das "Rosengartenlied" wurde wenige Jahre nach dem Nibelungenlied bekannt. In der eher volkstümlichen Erzählung heißt es „Zu Worms am Rhein legt Kriemhild einen, von einer goldenen Borde umzogenen, Rosengarten an. In seinem Zentrum steht eine große Linde, auf deren Ästen kunstvoll geschmiedete Vögel sitzen. Der Garten wird von den 12 Wormser Helden behütet, dies sind u.a. Gunther, Gernot, Hagen und Siegfried.“

 

Eichfelders Vision eines neuen Rosengartens besteht aus drei Elementen: einem Labyrinth aus Rosen, einer Baumgruppe von drei Linden und einer multimedialen Installation zum Nibelungenschatz am Rheinufer in unmittelbarerer Nähe zum Hagendenkmal – der Stelle, an der Hagen den sagenhaften Nibelungenschatz im Rhein versenkt haben soll. 

„Das Konzept setzt auf die Nibelungen als Alleinstellungsmerkmal von Worms und schärft damit das touristische Profil der Stadt auch über die Zeit der Festspiele hinaus. Mit Krimhilds Rosengarten wird ein touristisch vermarktbares Produkt geschaffen, das ganzjährig barrierefrei erlebbar ist“, heißt es in der Gewinner-Begründung des MWVLW.

Zuwachs für den Tourismus

„Das Rheinufer mit dem berühmten Hagendenkmal ist eine wichtige Anlaufstelle für Touristen und erfreut sich darüber hinaus auch bei den Wormser Bürgern großer Beliebtheit. In den letzten Jahren hat sich der Bereich gastronomisch sehr gut entwickelt und auch optisch gehört die Promenade mit seinen großartig gestalteten Grünflächen zu den Aushängeschildern unserer Stadt. Der Rosengarten stellt nicht nur als weiterer optischer Höhepunkt eine Bereicherung dar, sondern wird zusammen mit dem Hagendenkmal ein nicht nur sprichwörtlich sagenhaftes Ensemble bilden“, ist der Oberbürgermeister überzeugt.